Verfasst um 16:15 Uhr in Abendspaziergang | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)
Ich weiß nicht wie viele Gläser und Beutel gekörnte Brühe ich schon gekauft habe. Viele-viele-viele. Dabei ist es ganz einfach (und schmackhafter) Brühe selber zu machen. Manchmal hat man irgendwie ein Brett vorm Kopf. Statt also zum nächsten Glas zu greifen, bin ich im Laden 4 Schritte weiter gegangen und habe stattdessen eine Sellerieknolle gekauft. Alles was sonst noch nötig war, fand sich in meiner Küche.
Du brauchst:
- Knollensellerie
- Lauch
- Möhren
- Zwiebel
- Meersalz
Reibe/Messer/Backofen
Mit der Reibe raspelst du Sellerie und Möhre. Lauch und Zwiebeln werden fein geschnibbelt. Ich habe eine halbe Sellerieknolle, eine Möhre, eine halbe Lauchstange und eine Zwiebel genommen.
Das ganze Gemüse verteilst du dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder du lässt das Gemüse an der Luft trocknen oder du trocknest es im Backofen (oder du besitzt einen fancy Dörrapperat). Ich habe es erst für etwa eine Stunde bei 80°C in den Backofen geschoben und dann an einem warmen Plätzchen durchtrocknen lassen. Egal wie du es machst - das Gemüse muss am Schluss knochentrocken sein.
Es ist nicht nötig, die Hälfte des liebevoll getrockneten Gemüses runter zu schmeißen.
Das Gemüse kannst du dann nochmal mit den Händen oder einem Pürrierstab in noch kleinere Stückchen bröseln. Dann mischst du es in einem Schraubglas mit dem Salz. Ich habe 7 gut gehäufte TL Salz genommen. Außerdem habe ich noch eine zerbröselte, getrocknete Chillischote dazu gemischt.
Ich finde die Brühe schmeckt intensiver als die gekaufte, es reicht also, beim Kochen etwas weniger zu nehmen und fleissig abzuschmecken.
Guten Appetit!
Verfasst um 19:22 Uhr in Anleitungen & Rezepte | Permalink | Kommentare (71) | TrackBack (0)
Immer wieder Sonntags*... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen!
Wenn du möchtest, kannst du einen Kommentar mit einem Link zu deinen 7 Sachen hinterlassen.
* oder Montags
Mollig warme Socken angezogen - Linkshänderin sei Dank!
Rumexperimentiert.
Kohl geschnibbelt.
Etwa 15x versucht, den Anstecken an der Jacke zu fotografieren. Dann die Jacke samt Anstecker ausgezogen, auf einen Bügel gehängt und ein letztes Bild gemacht- da ist der Anstecker dann zur Abwechslung auch mal mit drauf.
Gekörnte Brühe gemacht. Rezept gibts im Laufe der Woche.
Rentnerscooter gefahren. Unser Keller steckt voller Überaschungen. Zum Üben sind der kleine Mensch und ich ein paar Mal unsere Straße hoch und runter gefahren. Und unsere Haare wehten im Wind. Leider ist der kleine Mensch schon zu groß für den Korb am Lenker. Ich habe ja keinen Führerschein und das Ding fährt 10 kmh - soviel PS bin ich noch nie gefahren (Zwergponyfohlen). Selten war ein Sonntagsspaziergang so komfortabel. Irgendwo auf dem Deich ist uns dann die Batterie verreckt und Malte und ich mussten das Schmuckstück nach Hause schieben.
Erdbeermilch gemacht. War schon eine gute Investition, der fette Gefrierschrank.
Verfasst um 22:19 Uhr in 7 Sachen | Permalink | Kommentare (54) | TrackBack (0)
Wenn es was zu korrigieren gibt, sind wir für gute Ratschläge ja immer dankbar.
Die "Meine Welt" Bücher sind da ein erhellendes Licht im Benimmdunkel.
Ich persönlich bin eine Beinüberschlägerin. Vor allem aber bin ich ein Flamingo. Ich stelle den linken Fuß auf meinem rechten Knie ab. Natürlich nur wenn ich stehe. An der Supermarktkasse, an der Bushaltestelle, drinnen oder draussen - ich mache den Flamingo. Besonders unterhaltsam dürfte das für meine Mitmenschen gewesen sein, als ich im 9. Monat schwanger war - ein überaus fetter Flamingo aber nicht ein einziges Mal umgekippt.
Verfasst um 21:31 Uhr in Gute Ratschläge | Permalink | Kommentare (36) | TrackBack (0)
Immer wieder Sonntags*... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen!
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* oder Montags
Gefrorene Johannisbeeren in Quark gerührt. Zum Glück ist das sehr lecker - Malte und ich haben im Sommer wie im Wahn kiloweise Johannisbeeren geerntet. Der halbe Tiefkühlschrank ist voller Johannisbeeren.
Tisch von den Resten des letzten Abendessens befreit. Neidvoll blicke ich auf Leute mit genug Disziplin, dass Geschirr nicht einfach über Nacht stehen zu lassen.
Und weil ja nix umkommen soll: Reste des letzten Abendessens weggelöffelt.
Hände in die superwarmen neuen Handschuhe gesteckt, die ich bei einer netten Seniorin auf dem Kunsthandwerkermarkt erstehen konnte. Jetzt fehlen mir nur noch schöne gestrickte Socken.
Auch nach meinerm furiosen Häkeljackenerfolg befinden sich Stricksocken weiterhin weit außerhalb meiner Wollverarbeitungskompetenz.
Gibt´s unter euch nicht eine begeisterte Strickerin, die mir ein paar Socken stricken würde? Ich könnte sie gegen eine Überaschung tauschen. Schick mir ne Email, begeisterte Strickerin!
Edit: Vielen Dank Ihr Lieben! Nur ein paar Stunden nach diesem Eintrag habe ich eben diverse Paare (vorerst virtuelle) Socken in meinem Postfach gefunden. Ihr seid die Coolsten!
Die schmusigste aller unserer Katzen gestreichelt.
Die Ärmel drangehäkelt.
Abendessen gekocht.
Verfasst um 22:43 Uhr in 7 Sachen | Permalink | Kommentare (67) | TrackBack (0)
Huldigt mir - ich habe ein Kleidungsstück vollendet!
Ich bin nicht besonders begabt, was stricken und häkeln angeht. Gewöhnlich bin ich eine große Sachen-Anfangerin und eine mieserable Sachen-Beenderin.
Häkeln geht noch etwas besser als Stricken, weil ich mir einbilde das System irgendwie "gecheckt" zu haben. Wenn mir beim Stricken hingegen eine Masche von der Nadel rutscht, muss jemand kommen und sie mir wieder auffädeln. Als meine Freundin neulich zu mir sagte, ich solle einfach ein paar Maschen zurückstricken um einen Fehler zu korrigieren, konnte ich nur hysterisch lachen. Zurückstricken - wer bin ich? Einstein?
Ein Buch mit 7 Siegeln.
Diese kleine rote Jacke habe ich gehäkelt. Hat auch nur knapp 3 Monate gedauert. Ich habe eine Jacke, die meine Oma vor 30 Jahren für mich gemacht hat, als Vorlage genommen. Kinderkleidung kommt arbeitsaufwandmäßig meiner Aufmerksamkeitsspanne sehr entgegen.
Bitte beachtet besonders die schräge Knopfleiste! Die soll so und die habe ich mir selber ausgedacht- ohne die Oma.
Auch sonst geht es mit meinen Weltherrschaftsbestrebungen gut voran: Die Brigitte hat den Frau Liebe Blog zu einem der 15 besten Kreativ-Blogs gekürt. Nach dieser sagenhaften Knopfleiste muss ich sagen: Völlig zu recht!
Verfasst um 21:23 Uhr in Mit meinen 2 Händen | Permalink | Kommentare (60) | TrackBack (0)
Seit einem Jahr haben wir keinen vernünftigen Kleiderschrank. Das klingt so nach den Eltern: Nimm was Vernünftiges. Hauptsache vernünftig.
Wir hatten jedenfalls keinen Kleiderschrank, nur eine Art Campingschrank mit Reißverschluss, den ich gekauft habe um die Zeit bis zur Entdeckung eines vernünftigen Kleiderschrankes aus Holz zu überbrücken. Junge, Junge - so ein Jahr ist schnell um. Anfangs haben wir noch einigermaßen ernsthaft nach einem Schrank gesucht aber alles war entweder zu teuer oder zu hässlich. Ich dachte auch, es müsste ein großer Schrank sein, damit der ganze Kram reinpasst und der Schrank nicht vor lauter Sachen überquillt. Irgendwann haben wir die Suche aufgegeben und entschieden, dass der Schrank uns finden soll.
Die ganze Zeit stand dieser staubige braune Schrank bei uns im Keller. Eine Hinterlassenschaft ehemaliger Bewohner. In regelmäßigen Abständen habe ich gedacht, dass der Schrank ein idealer Kleiderschrank für mich wäre, wenn er nur ein bisschen größer wäre. Achtung, beknackter Denkfehler: der Schrank ist nicht zu klein, ich habe nur zuviele Sachen. Genauer: Zuviele Sachen, die ich eh nie anziehe oder nur im Hochsommer (zur Erinnerung: es ist November).
Vor kurzem bin ich zu einem Buch mit dem Titel: "Wie man sparsam zu Haushalten pflegt" gekommen. Es ist ein Nachdruck von einem Buch von 1904. Neben Ratschlägen, die die sparsame Verwendung von Eiern betreffen und Bildern von neumodischen Kaffeautomaten, die an die Deckenlampe angeschlossen werden können, findet sich auch ein Kapitel über Bekleidung und darüber, was alles zu bedenken ist, bevor man sich den Schneider oder die Näherin ins Haus holt, um sich ein Kleid machen zu lassen.
Zuviel Kram macht auch irgendwie träge. Also habe ich aussortiert und siehe da, der linke Stapel ist der ziehe-ich-wirklich-gerne-an Stapel und der rechte ist der zu kalt/zu groß/zu klein/macht einen häßlichen Arsch Stapel. Ja, das blaue Ding mit den pinkfarbenen Dreiecken auf dem rechten Stapel ist ein knielanger 70er Jahre Frottier-Einteiler den ich eventuell ja irgendwann mal am Strand über meinen Badeanzug ziehen könnte. NOT-GONNA-HAPPEN!
Bevor ich angefangen habe auszusortieren, habe ich mir überlegt was ich wirklich brauche und haben will: wieviele Hosen, wieviele Pullover usw.
Der Rest wird verschenkt, gespendet, zerschnitten oder wartet in einer Kiste auf den nächsten Sommer.
Die Idee ist, die Sachen die ich wirklich mag und brauche bei Bedarf zu ersetzen und nicht immer nur noch mehr Kram anzusammeln. Ob das funktioniert weiß ich nicht aber ich lasse es gerne auf einen Versuch ankommen.
Übriggeblieben sind etwa ein Dutzend Kleidungsstücke und siehe da: plötzlich ist der kleine Kleiderschrank genau richtig.
Verfasst um 22:59 Uhr | Permalink | Kommentare (80) | TrackBack (0)
Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen!
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Äpfel ausgepresst und den frischen Saft getrunken. Auf einmal stand bei uns im Küchenschrank ein Entsafter und weder Malte noch ich wissen, wie wir zu ihm gekommen sind. Rätselhaft.
Auf dem Flohmarkt ein paar Kisten durchwühlt.
Glühbirne ausgewechselt. Irgendwer könnte auch mal die Lampe abstauben.
Ziemlich apfellastige 7 Sachen heute: Apfelmusgläser gerecht geteilt. Eine Hälfte in die Speisekammer und eine für die flotte Lotte.
Das bisschen Haushalt...
Aus den Resten des gestrigen Raclette-Gelages ein weiteres Mahl zusammengeschustert.
Wir haben ein 70er Jahre Raclette-Gerät mit riesigen Pfännchen. Jedes Pfännchen eine Hauptmahlzeit.
Warmes Apfelmus mit Kekskrümeln. Sehr lecker. Ab sofort gibts täglich Apfelmus. Immer her mit den Rezepten!
Verfasst um 20:21 Uhr in 7 Sachen | Permalink | Kommentare (66) | TrackBack (0)